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In der “Berner Rundschau” vom 26. Juni nimmt Redaktor Christoph Aebischer die Internetauftritte der Kandidierenden für die Berner Ständeratssitze unter die Lupe (leider erlaubt es die leicht rückständige Website seiner Publikation nicht, Artikel via Permalink zu verknüpfen). Dabei beweist er vor allem eines: Dass er keine Ahnung von Webpublishing hat. Das mag man einem Journalisten nachsehen. Dass er sich aber auch nicht die Mühe gemacht hat, mit SpezialistInnen zu sprechen, nicht.
Was Andi Jacomet schreibt, ist leider keineswegs etwas neues, im Gegenteil: Sämtliche schweizer Zeitungen finden, sie müssten eine «Multimedia»-Seite haben, und schicken dann offenbar einen Journalisten dahinter, den der Chefredakteur mal mit einem iPod in den Händen gesehen hat – denn in dem Fall werden sie ja schon tech-affin sein.
Bloss schreiben sie dann eben zwischendurch ziemlichen Müll zusammen, Müll zumeist, der sich mit ein bisschen Internetrecherche in den meisten Fällen schnell korrigieren liesse.
Was die Vermutung erwachsen lässt, dass die Artikel 5 Minuten vor Redaktionsschluss geschrieben werden, weil noch jemand aus der Grafik angerufen hat, dass er da noch eine leere Seite habe, was er da machen solle – abgesehen vom in dreifacher Lebensgrösse abgebildeten Zune, wofür sich Microsoft dann gerne erkenntlich zeigt …
> In der “Berner Rundschau” vom 26. Juni nimmt Redaktor Christoph Aebischer die Internetauftritte der Kandidierenden für die Berner Ständeratssitze unter die Lupe (leider erlaubt es die leicht rückständige Website seiner Publikation nicht, Artikel via Permalink zu verknüpfen). Dabei beweist er vor allem eines: Dass er keine Ahnung von Webpublishing hat. Das mag man einem Journalisten nachsehen.



